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Mit einer Wärmepumpe ist es möglich, die Wärme aus dem eigenen Garten, Grundwasser oder aus der Luft zum Heizen von Haus und Warmwasser zu nutzen. Hierbei wird die Energie der Quelle entzogen und in das Gebäude abgegeben. Gleichzeitig ist eine Wärmepumpe das einzige Heizsystem, das über die vorhandenen Heizflächen im Sommer auch die Räume kühlen kann.

Wärmepumpe mit integriertem WarmwasserspeicherWärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher


Die Wärmepumpe funktioniert wie der Kühlschrank zu Hause. Mit dem Unterschied, dass man die durch Abkühlung der Wärmequelle (Kühlschrankinneres bzw. Garten) erzeugte Wärmeenergie zur Beheizung
des Hauses benutzt. Im Sommer kann dann der Wärmetransport umgekehrt werden, so das eine Abkühlung im Gebäude erreicht wird.

Von den möglichen Wärmequellen ist das Grundwasser (soweit in passender Qualität und Menge vorhanden) bei der Erschließung im Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen am günstigsten. Es werden zwei Brunnen benötigt, die mit der Wärmepumpe im Haus verbunden werden. Bei der Genehmigung für Brunnenbohrungen oder auch für gebaggerte Brunnen ist Ihnen Ihr Fachbetrieb behilflich.

 

 

Um das vorhandene Erdreich zu nutzen, gibt es viele verschiedene Varianten von Erdkollektoren:
Vom großflächigen Flächenkollektor über Grabenkollektor oder Erdkörbe bis hin zu Platzsparsystemen wie Geocollect (www.geocollect.de) oder der sog. Boden-Klima-Tauscher Terra Q (www.ht-steinhaeuser.de/erdwärme). Erdkollektoren werden unter Frosttiefe, aber in der Regel am tiefsten Punkt nicht weiter als 4m in der Erde vergraben.

GrabenkollektorGrabenkollektor

FlächenkollektorFlächenkollektor



Für größere Tiefen gibt es die sog. Erdsonden, die - abhängig von der genehmigten Tiefe - bis zu 100m tief senkrecht ins Erdreich eingebracht werden.

ErdsondenbohrungErdsondenbohrung



Abschließend gibt es noch die Möglichkeit, mit einer sog. Luft-Wärmepumpe die Außenluft als Wärmequelle zu nutzen. Diese kann im Prinzip an jedem beliebigen Standort eingesetzt werden. Man sollte sich aber bewußt sein, dass der Jahresstromverbrauch in diesem Fall 20 - 30% höher liegen kann, als bei den sog. Geo-Wärmepumpen, da diese Wärmequelle den größten Temperaturschwankungen unterworfen ist.

Ausseneinheit für LuftAusseneinheit für Luft


Des weiteren erhöht auch die Kühlfunktion im Sommer den Stromverbrauch, da in diesem Fall nicht die passive Kühlung durch die Temperaturdifferenz zwischen Fußbodenheizung und Wärmequelle genutzt werden kann, sondern mit Hilfe des Verdichters die Temperatur (wie beim Kühlschrank) nach außen gepumpt wird.

Gerne Beantworten wir Ihre Fragen zu Wäremepumpen und deren Quellen zur Gebäudeheizung.